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Aussehend der Wasserkefir-Agglomerate
Wasserkefir Kristalle sind beinahe durchsichtige Körnchen ca. 1-4 mm gross. In der Menge erhalten Wasserkefir-Kristalle eine weisse Färbung. Wenn aber der Wasserkefir mit stark färbenden Dörrfrüchte ( Crainberries ) oder Ingwer angesetzt wird verändert sich die Farbe der Kristalle dauerhaft. Wenn allerdings z.b. Rote Wasserkefir -Kristalle mit eher neutralen Weinbeeren ( Rosinen ) angesetzt wird, so haben die neu entstandenen Kefir-Kristalle die übliche beinahe durchsichtige Färbung.

Die Herstellung von Wasserkefir ist ganz einfach:
Man setzt die Wasserkefir-Kristalle mit Wasser, Zucker und als 1Stickstoff-Lieferant getrockneten Früchte ( Weinbeeren, Datteln, Feigen, Ananans, Crainberries, getrockneter Ingwer, sogar Apfelschnitze wenn diese selber gedörrt wurden, Pflaumen usw.) Zur Verhinderung des Wachstums von Schimmelpilzen geben sie eine halbe Zitrone bei oder verwenden Zitronensaft-Konzentrat. Pflaumen, Crainberries und Ingwer verändern die Farbe des Wasserkefirs nachhaltig! Die Kefirkristalle sind Hefen (2Saccharomyces, 3Candida) und 4Milchsäurebakterien welche den vorhandenen Zucker und den Stickstoff aus den Trockenfrüchten verarbeiten. Wasserkefir erreicht einen Alkoholgehalt von bis zu 2% Alkohol. ( Anmerkung: Es kann jedoch mit nachhaltiger Gärung und erhöhtem Zuckereinsatz der Alkoholgehalt erhöht werden! Seine sie bitte vorsichtig, wenn sie den Wasserkefir als Getränk auch für ihre Kinder herstellen. Denken sie daran, dass die Herstellung alkoholhaltiger Getränke für den Handel aber auch privaten Gebrauch einer Bewilligungpflicht untersteht, wenn diese einen Alkoholgehalt über 0,5% erreichen! )
- Stickstoff ( N2) farbloses und geruchloses Gas 14 Element im Periodensystem. Auch ein Bestandteil unserer Luft.
- Saccharomyces, Die meist im Volksmund als Hefe bezeichnete Zuckerhefe gehört zu den Schlauchpilze. Weiter Infos hier
- Candida, Harmlose aber auch Auslöser für Krankheiten ebenfalls zur Gattung der Schlauchpilze zählenden Candida -Pilze kennt die Wissenschaft. Weiter Infos hier
- Milchsäurebakterien, ich empfehle folgenden Artikel von ALP science 2006 Nr.505 vom Eidegenössischen Volkswirtschaftsdepartement (EVT) Forschungsanstalt Lebefeld-Posieux (ALP)
Wachstum der Kefirkristalle
Für das Wachstum der Kefir-Kristall die aufgrund des Kohlensäure Gas das im inneren des Kristalles gebildet wird, gesprengt werden ist unter anderem der Kalziumgehalt im Wasser massgeblich. Hartes Wasser fördert die Vermehrung der Kefir-Kristalle, weiches Wasser hingegen führt zu einer Verminderung respektive Stillstand des Wachstumes.
Die Vermehrung findet im Moment der Teilung aufgrund des im inneren entstehenden Überdruck des Kefir-Kristall statt. Die Kristalle Wachsen dann weiter und teilen sich wieder.
Gemäss Informationen "Wikipedia", soll mit Zugabe von Kalziumglukonat oder Kalziumcitrat ein Kalzium-Mangel im Wasser ausgeglichen werden.
Doch dabei stellt sich die Frage obe da nicht auch schon Kalziumcarbonat reicht, da im Wasser das Kalzium in der Mehrheit an Carbonat gebunden wurde.
CaOH2 + H2CO3 = CaCO2 + 2 H2O
Aktualisiert (Montag, den 12. Dezember 2011 um 09:25 Uhr)


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