Rezept

Pro 1Liter Wasser

 

4gr. - 5gr. Grüntee oder Schwarztee

 

80gr. - 100gr. Weisser Zucker / Rohzucker oder Honig

  

Das Wasser mit oder ohne Zucker aufkochen bis es siedet. Bei der Verwendung von Honig den Honig erst Kombucha Startset B 2 danach zugeben.

Den Grüntee beigeben 14 min. ziehen lassen.

Tee abfiltrieren und auf ca.22°C - 27°C abkühlen lassen.

Pro 1Liter Grüntee jeweils 1-1,2dl fertiger Kombucha (mind .10%) zum ansäuern in den Gärbottich schütten.

Abgekühlter Tee ebenfalls in den Gärbottich giessen.

Jetzt die Kultur auf die Flüssigkeit im Gärbottich legen.

Den Gärbottich verschliessen mit einem dünnen Stofftuch oder Vlies das mit einem kräftigem Gummiband gehalten wird.

Den Gärbottich an seinen Platz stellen, 8 – 12 Tage warten und los geht es von neuem.

 


Manche Menschen die normalen schwarzen Tee gut vertragen, reagieren auf Kombuchatee eventuell mit Herzklopfen oder Nervosität. Es kann anstelle des schwarzen / grünen Tee auch Lebertee, Nerventee, Magen-Darmtee und diverse Kräutermischungen verwendet werden. Dabei muss aber beachtet werden, dass diese Teesorten nicht zu viel ätherische Öle aufweisen. Bei Verwendung solcher Teemischungen kommen auf einen Liter Wasser 2 Teelöffel Kräutertee.

 

Nachdem der Tee auf ca. 30°C abgekühlt ist wird der Tee in das Gärgefäss geschüttet. Die 10% fertiger Kombucha dazu und den Pilz hinein legen. Das Gefäss mit einem Stofftuch abdecken und mit einem festen Gummiband fixieren, damit die Kultur vor Staub und Insekten geschützt ist. Jetzt das Gärgefäss in den Schrank stellen oder mit einem Licht undurchlässigen Tuch umwickeln.

 

Der Kombucha benötigt zum wachsen viel Ruhe, frische Luft und vor allem viel Wärme ( Idealerweise 23°C ). Es besteht ein Spielraum von +/- 5°C . Temperaturen unter 14°C und über 32°C sind zu vermeiden. Im ersteren Fall verlangsamt sich die Vergärung und lässt nur noch die Hefe gut Arbeiten, nicht aber die Bakterien des Pilzes. Bei zu viel Wärme nimmt die Bakterientätigkeit überhand und der Pilz wird schleimig.

 

Je nach Wasserbeschaffenheit u.a. schwimmt die Kultur an der Oberfläche oder aber sie sinkt zu Boden. Beides ist in Ordnung.

Schwimmt der Pilz wird er an der Flüssigkeitsoberfläche weiter wachsen. Falls der Pilz sinkt bildet sich an der Oberfläche ein neuer. Wenn eine neue Kultur angesetzt wird kann es passieren, dass sich der Pilz wie ein wenig auflöst, (Die Konsistenz verändert sich der Pilz lässt sich sehr leicht zerreissen). Das ist halb so wild, denn es wird an der Flüssigkeitsoberfläche ein neuer Pilz wachsen.

 

Wenn der Pilz auf der Unterseite dunkle Flecken, Punkte oder Schlieren aufweist so sind das Teile vom Grüntee wie auch totes Pilzmaterial. Diese unansehnlichen -Teile lassen sich in der Regel gut unter kaltem fliessendem Wasser abwaschen. Sie können auch verschiedene Kräutertee-Sorten mit Grün und Schwarztee mischen, sollten aber immer aufpassen dass nicht allzu viele ätherische Öle enthalten sind. Es könnte sich die Zusammensetzung der Kultur verändern.

Geraucht sollte in diesem Raum nicht werden, da sich oft Schimmel bildet. Nach 8-10 Tagen wird der Pilz abgenommen und die Flüssigkeit filtriert in Flaschen abgefüllt und in den Kühlschrank gestellt.

 

Jeden Tag sollen 1-2 Gläser Kombucha, früh auf nüchternen Magen, mittags und abends nach den Mahlzeiten getrunken werden.

 

Setzen sie nach dem Abfüllen den Kombucha neu an und vergessen sie nicht immer 10% fertiger Kombucha zu dem gezuckerten und abgekühlten Tee hinzuzufügen.

 

Es ist bekannt das Paracelsus alle Heilpflanzen auf diese Weise vergoren hatte und damit seine grossen Heilerfolge erzielte. Durch diese Vergärung der Heilpflanzen kommt es zu einer Aufschlüsselung sämtlicher Inhaltsstoffe und dadurch zu einer Vervielfachung ( Potenzierung ) der Wirkung

 

Bei sachgemässer Behandlung bereitet ihnen der Kombuchapilz ein Leben lang Freude.

 

Schon Samuel Hahneman, der Vater der klassischen Homöopathie, befahl seinen Schülern:

„Mache es nach, aber mach es genau nach“!